Der Vorname
Die Familie trifft sich zu einem gemütlichen Abendessen, um auf Vincents zukünftige Vaterfreuden anzustoßen. Als Vincent angibt, wie er seinen Sohn zu nennen plant, gerät die Lage außer Kontrolle. Schon bald entbrennt ein erbittertet Streit.
- Altersfreigabe:
- Genre: Komödie
- Länge: 109 min.
Vincent (Patrick Bruel) ist ein künftiger Familienvater wie er im Buche steht. Die Vorfreude des Mittvierzigers, der zum ersten Mal in seinem Leben solch einem bewegenden Ereignis entgegenblickt, kennt keine Grenzen. Sein Enthusiasmus ist derart groß, dass er dadurch schon öfter zur Zielscheibe gutmütigen Spottes geworden ist. Aber niemand meint das wirklich böse, sondern eigentlich sind Familie und Freunde gleichermaßen froh und haben ihren Spaß an dem derart von Gefühlen überwältigten Papa in spe. Um auf den großen Tag anzustoßen, lädt der Literaturprofessor Pierre (Charles Berling) gemeinsam mit seiner Ehefrau Elisabeth (Valérie Benguigui), Vincents Schwester, das zukünftige Elternpaar zu einem gemütlichen Abendessen. Als weiterer Gast erscheint der Junggeselle Claude (Guillaume de Tonquedec). Bis seine Frau, die hochschwangere Anna (Judith El Zein), die sich verspätet hat, endlich eingetroffen ist, will Vincent die Tischgäste in seiner üblich offenen Art unterhalten, um die Atmosphäre ein wenig aufzulockern – leider mit fatalen Folgen. Als er nämlich preisgibt, wie er seinen Sprössling nennen will, schlagen die Wellen tatsächlich ganz schnell sehr hoch. Allerdings nicht in Form seichten Geplauders, sondern eines handfesten Streits. Denn mit der Nennung dieses unliebsamen Namens hat Vincent eindeutig ein Tabu gebrochen und noch ehe der Abend vorbei ist, werden weitere folgen...

