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35-mm-Film
Der 35-mm-Film war seit des "Sterbens" der 70mm-Technik bis zur Digitalisierung der Kinos das einzige Filmformat, das für die kommerzielle Auswertung von Kinofilmen benutzt wurde. Wie der Name schon sagt, ist der Film 35 mm breit. Um einen sicheren Filmtransport zu gewährleisten, ist der 35-mm beidseitig perforiert. Außer dem eigentlichen Bild enthält der Film natürlich noch die Toninformation. Bei dem herkömmlichen analogen Ton befindet sich diese Information auf zwei Tonspuren, die neben den Bildern zwischen den Perforationen verlaufen. Der 35-mm-Film kann vier unterschiedliche Bildformate aufweisen, die nach ihrem Breiten/Höhenverhältnis unterschieden werden.

35mm Bildformate  

1,37 Normalformat Das Verhältnis von Breite und Höhe entspricht dem Fernsehbild. Dieses Format wird im Kino allenfalls für Dokumentarfilme oder Werbefilme verwendet, die ursprünglich für das Fernsehen produziert wurden.

 

1,66 Breitwand (amerikanisch: flat) Wie zu erkennen, ist die Breite bei diesem Format etwas größer. Im Kino bedeutet das in der Regel, dass das Bild bei gleicher Leinwandhöhe (wie im Cinedom) größer wird. Beim Fernsehbild ist die Breite fest vorgegeben, daher wird die Bildhöhe verringert (schwarze Balken), das Bild wird kleiner.

 

1,85 Superbreitwand Dieses Format ist im Kino noch ein bisschen größer, im Fernsehen werden die schwarzen Balken noch ein bisschen dicker. Mit der Einführung des 16 : 9-Formates (1: 1,78) für das Fernsehen versucht man der Verwendung dieser beiden Formate auch für die Fernseh- und Videoauswertung gerecht zu werden.

 

2,35 Cinemascope Das große Kinoformat. Bei Leinwänden mit fester Höhe ergibt dieses Format das größte Bild. Im Fernsehen ergibt sich somit das kleinste Bild mit den dicksten Balken am oberen und unteren Bildrand. Um das Bild im Fernsehen etwas größer zu machen, wird die Bildhöhe verändert, so dass rechts und links etwas vom Bild abgeschnitten wird. Das führt dann dazu, dass bei der Schauspielerlistung am Anfang aus "Klaus Maria Brandauer"(aus->WEG!)"aus Maria Brandau" wird. Die Bilder sind verzerrt auf dem Film abgebildet, so dass bei der Projektion ein spezielles Objektiv zur Entzerrung (Anamorphot) verwendet werden muss.


70mm Film
Bis Anfang der 1990er Jahre wurden gelegentlich Filme auch im 70-mm-Format (zuletzt "In einem fernen Land") herausgebracht. Da der Film 70mm breit ist, ist das Bild auf dem Filmmaterial natürlich auch größer. Die Fläche des Bildes ist auf dem Film etwa 4 X so groß wie auf dem 35-mm-Film. Dadurch, dass das Bild weniger stark vergrößert werden muss, um auf der Leinwand die gleiche Größe zu erreichen, steigt die Auflösung, Brillanz und Schärfe des Bildes auf der Leinwand . Allerdings ist eine Kopie auch 2,5 X so schwer (ca. 60 kg bei normaler Länge) wie eine 35-mm-Kopie, was ziemliche Handling-Probleme mit sich bringt. Durch die stetige Weiterentwicklung der Emulsionsschichten bei den 35-mm-Filmen hat man inzwischen eine Bildqualität erreicht, wie sie vor einigen Jahren nur bei 70-mm möglich war.

 

Außer der Bildqualität war der 6-Kanal-Magnetton ein weiterer Vorteil auf dem 70-mm-Film. Der 4-Kanal-Lichtton auf dem 35-mm-Film hat einigen systembedingte Nachteile. Durch die mittlerweile üblichen digitalen Tonsysteme (bis zu 8 Kanale in CD-Qualität) ist dieser Vorteil jedoch verschwunden, so dass im Moment keine 70-mm-Starts absehbar sind.


Dolby SR/Dolby SRD
Dolby revolutionierte die Aufnahme von Audio-Kassetten in den späten 60er Jahren mit der Erfindung der Rauschunterdrückungssysteme Dolby-A und später Dolby-B. In den späten 70er Jahren wurde der Filmsound räumlich:
Mit der Einführung des "Dolby Stereo Analog Sound System" verfügte der Filmton nun über 4 Kanäle - 3 Frontkanäle (Links und Rechts für Musik und Effekte, Center für Sprache) und einen Surround-Kanal für Effekte. In den 80er Jahren führte die Einführung von "Dolby SR (Spectral Recording) zu einer nochmaligen Verbesserung des Kinotons.

Das heute aktuelle "normale" Dolby Digital System bietet mittlerweile 8 Tonkanäle, die in digitaler (CD-Qualität) wiedergegeben werden. Im einzelnen sind die Kanäle wie folgt aufgeteilt: Vorne: Links, Mitte und Rechts erlauben eine genaue Positionierung von Musik, Sprache und Effekten. Hinten: Getrennte Seitenkanäle für Links und Rechts und Rückkanäle für Links und Rechts sorgen für eine optimale Auflösung aller Effekte.

Ein zusätzlicher Kanal mit mehreren Subwoofern sorgt für die Untermalung mit Tiefbass.

Die Toninformation wurde beim 35mm-Film bei Dolby Digital in Form einer sichtbaren Codierung zwischen den einzelnen Bilder eines Films untergebracht und mittels eines Decoders ausgelesen.

DTS (Digital Theatre System)

Das DTS (Digital Theatre Systems) Soundsystem bot 6 Audiokanäle. Der Ton wurde beim 35mm-Film aber bei DTS nicht auf dem Film codiert, sondern auf Audio-CD geliefert, die mit Hilfe spezieller Rechner und eines auf dem Film aufgebrachten Timecodes abgespielt werden. Das hatte Vorteile, aber auch Nachteile.

Die Vorteile:
Mit nur einer Filmkopie ist es möglich, verschiedene Sprachversionen eines Films zu zeigen, in dem man einfach die CDs austauscht. Weiterhin ist der Ton komplett digital, und zwar von der Aufnahme über die Abmischung im Studio bis zur Vorführung. Das bedeutet keinerlei Qualitätsverlust durch Codierung und Encodierung.

Ein zusätzlicher Kanal für die Subwoofer sorgt für die Untermalung mit Tiefbass.

Der Nachteil:
Durch die Trennung des Tons vom Films kann es manchmal zu minimalen, kaum sichtbaren Fehlern in der lippengenauen Synchronisation kommen. Deshalb erfordert die DTS Technik hochwertige Projektortechnik und die volle Aufmerksamkeit des Vorführers.

SDDS
Das SDDS (Sony Dynamic Digital System) Soundsystem bietet im Gegensatz zu den frühen Digital-Tonsystemen SRD und DTS bis zu 8 getrennte Tonkanäle. Damit erreichte der Kinoton eine noch nie da gewesene Räumlichkeit. Die Kanäle sind wie folgt aufgeteilt:

Vorne: Links, Mitte, Rechts
Seite: Links, Rechts
Hinten: Links, Rechts
Subwoofer Kanal

Der Nachteil des Systems ist seine Verbreitung. Bisher sind ausschließlich Filme, die von den Sony eigenen Studios produziert werden, im SDDS Verfahren kodiert. Damit beschränkt sich die Anzahl der SDDS-Filme im Jahr auf eine kleine Auswahl.

Bei der digitalen Projektion ist das natürlich alles etwas anders. Hier liegen Bild und Ton in sog. Containern auf den Festplatten der Server. Der Ton wird auch nicht mehr komprimiert sondern liegt "verlustfrei" vor. Die Qualität ist im Vergleich zur normalen CD noch besser.

Lucasfilm THX
THX wurde 1982 während der Dreharbeiten zu "Star Wars" von George Lucas ins Leben gerufen, um den Kinobesuchern es endlich zu ermöglichen, einen Film so zu sehen und zu hören, wie es sich der Regisseur am Set vorstellt. Daher wurde das "THX Zertifikat" eingeführt.

Diese Zertifizierung bedeutet eine echte Prüfung der Performance eines Kinos, es ist nicht nur ein Test der einzelnen Komponenten. Diese Prüfung wird einmal jährlich von den THX-Technikern durchgeführt und betrifft unter anderem:


Die Architektur des Kinosaals
Projektortechnik und Bildqualität
Tontechnik und Tonqualität

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